Mittwoch, 24. August 2016

EMRYSS - Die Schlacht um Creteria - Session vom 20. August

Quelle: pixabay.com
Endlich erreichen Arthur (aka Sir Arnold), Dragon (aka Sir Pettersson) und Arause (aka Renate) zusammen mit der Heilerin Esora das Bergdorf Creteria. Creteria ist berühmt für seine Schmiedekunst - egal ob Schmuck oder Waffen, das wird gleich deutlich, als ihr das sehr überschaubare Örtchen auf einer Bergkuppe betretet. Außergewöhnliche Reisende sind hier ebenfalls keine Seltenheit, auch wenn das Dorf hauptsächlich aus Minenarbeitern, Handwerkern und Händlern besteht.

Esora sucht gleich die kranke Frau in deren Haus auf. Weit ist Esora gewandert, denn scheinbar konnte kein normales Heilmittel die Frau gesund machen - Esora ist eine der wenigen im Königreich, die noch die alte Heilkunst der Götter beherrscht.

Die Helden sehen erschöpft aus nach den Tagen auf Reisen und den vielen Kämpfen in den Bergen. Sie entscheiden sich, ersteinmal wieder zu Kräften zu kommen und begeben sich in die Taverne.

Als es Abend wird, stößt Esora wieder zu ihnen. Es wird voller in der Schankstube, als die Minenarbeiter von ihrer Arbeit heimkehren und sich bei Bier und Essen über den Feierabend freuen. Arthur, Arause und Dragon versuchen Informationen über die Räuber der Roten Hand zu bekommen. Da diese Bande schoneinmal in diesem Jahr Creteria überfallen hatte. Doch wiegen sich die Bewohner des Ortes in Sicherheit - wer sollte sie hier oben schon angreifen? Außerdem haben sie derzeit sowieso andere Sorgen.

Das macht die Helden stutzig und sie versuchen, herauszufinden, was los ist - eine bedrückte Stimmung fällt auf - doch keiner scheint darüber reden zu wollen, ja vielleicht gar selbst nicht genau zu wissen, woher die Angst kommt. Auch vertrauen sie den Helden, die für sie nur dahergelaufene Reisende sind, nicht als dass sie ihnen das offen sagen würden.

Auch kommen sie auf die Idee, dass diese Unruhe vielleicht etwas mit der seltsamen Erkrankung der Frau zu tun hatte, für die Esora gerufen worden war. Esora hatte selbst zwar auch festgestellt, dass sie nicht wüsste, um was für eine Krankheit es sich handele, aber ihre Heilzauber hätten angeschlagen und sie hoffe, dass die Frau am nächsten Tag wieder auf dem Weg der Besserung sei.

Zur Sicherheit geht am nächsten Tag Arause, die ja auch eine Heilerin ist, mit zu der Frau. Dieser geht es viel besser, doch scheint sie von nichts außergewöhnlichem zu wissen. Auch Untersuchungen im Haus ergeben nichts.

Arthur und Dragon warten in der Zeit vor der Haustür. Als Arause mit Esora wieder nach draußen kommen, stürzt auf einmal Arauses Falke Gaius zu ihr, er scheint beunruhigt. In diesem Moment hören alle Stimmen vom Haupttor des Dorfes. Als sie auf es zukommen sehen sie nicht nur die Menschenmenge, die sich um einen aufgebrachten Reiter versammelt hat, sondern auch einige Kilometer südlich der Stadt eine Rauchwolke aufsteigen.

Der Reiter kommt von einem Bauernhof im Süden auf der Straße nach Creteria. Er berichtet, dass die Räuber der Roten Hand den Hof überfallen hatten und ihn angezündet. Als sie sahen, dass er floh, haben sie ihm nachgerufen, Creteria solle sich auf seine Vernichtung gefasst machen, denn sie würden kommen. Sie haben einige Schergen und eine ganz Truppe an Gnollen dabei.

Der Bürgermeister des Dorfes ist ebenfalls dazugekommen, er heißt Tury und ist sehr verzweifelt, da in seiner Stadt zwar viele Waffen zu finden sind, aber nur wenige Krieger. Als er bemerkt, dass sich die Reisenden Krieger für das Geschehen interessieren, bittet er diese um Hilfe. Sie sollen die Verteidigung der Burg organisieren.

Fast schon erfreut übernehmen die Helden diese Aufgabe. Tury sammelt 30 bewaffnete Männer um sich, die bereit sind, ihre Stadt mit Leib und Leben zu verteidigen. Hinzu kommt aber auch noch, dass in etwa genausoviele Kinder und Frauen im Dorf sind, die beschützt werden müssen. Nach kurzer Beratung wird davon abgekommen, diese im am Rand der Stadt gelegenen Gebetshaus unterzubringen, sondern sie statt dessen in den mittleren Wachturm zu führen, wo sie dann rundum von Kriegern umgeben sind.

Beherzt greift Arause zu ihrer Magie, die sie über die Jahre trainieren konnte. Sie wirkt auf die Elemente und verformt den Stein der Brücke auf der nördlichen schlecht geschützten Seite der Stadt. Somit kappt sie schonmal den einen Zugang. Am Haupttor organiseren Dragon und Arthur derweil, dass ein Wall aus Holz am Beginn der dortigen Brücke errichtet wird, in welchem 2 Flaschen Alchemistischem Wassers versteckt wird und eine Zündschnur wird bis zum Eingang der Stadt gelegt.

Die Krieger des Dorfes verteilen sich mit Armbrüsten auf den Mauern der Stadt. Doch ist gerade alles soweit fertig, als auf der Hauptstraße bereits die Schergen anrücken - angeführt von einer rothaarigen Kriegerin in schwerer Rüstung. Arause wirkt einen Zauber, mit dem sie mit ihrem Falken kommunizieren kann, der ihr mitteilt, dass weitere Räuber bereits die Stadt außerhalb umrundet haben und von allen Seiten gleichzeitig angreifen werden.

Die Räuber halten vor der Wegsperre aus Holz an und rufen, dass sie alle verschonen würden, wenn sie die Schätze der Stadt ausgehändigt bekommen würden. Arthur bzw. Sir Arnold übernimmt das Wort und schafft es, mit seinem autoritären Auftreten, welches ihn als zukünftigen König auszeichnet, die Feinde zum ersten Mal zum Zweifeln zu bringen. Doch hält dies nur kurz - auf beiden Seiten beginnt nun der Angriff.

Auf der Nordseite des Dorfes stehen die Räuber verduzt vor der durch Magie "hochgeklappten" Brücke. Doch sie sammeln sich schnell und wollen versuchen, durch klettern die Stadt doch noch zu erreichen - schließlich glauben sie, dass sie kaum nennenswerte Gegenwehr erwartet. Am Haupttor wird nun von den Mauern geschossen, das Alchemistenfeuer gezündet, Arause beschwört ihren Feuerball und Arthur und Dragon beginnen ihre Waffen zu schwingen.

Es scheint ein schlechter Tag für die Räuber der Roten Hand zu sein: im Norden der Stadt stürzen bereits beim Abstieg in den Stadtgraben mehrere Gnollen und Schergen. Zudem hagelt es Bolzen von den Armbrüsten der Krieger auf den Mauern. Auch Arauses Falke stürzt sich zeternd auf sie. Am Haupttor schafft es kaum ein Feind überhaupt auf die andere Seite der Brücke, wo dann seelenruhig Dragon und Arthur auf sie warten und mit ein paar Hieben zu Boden bringen.

Plötzlich durchfährt es Arthur: er erkennt zwei der Schergen! Es handelt sich um zwei Betrüger, gegen die sie im Turnier zu Ehren von Lady Neymas gekämpft hatten! Gerade überlegen die Räuber noch die Flucht zu ergreifen, doch es ist bereits zu spät: am Nordtor schaffen es eine kleine Handvoll zwar die Stadt zu erreichen, doch werden sie von den bewaffneten Kriegern empfangen. Der Anführer dieses Trupps scheint ein wendiger Gnom zu sein, jedoch wird er von einem Bolzen hingestreckt.

Verzweifelt versucht sein Gefolge ihn in Sicherheit zu bringen, doch schafft es keiner. Am Haupttor fällt die Kriegerin und ihr zweiter Anführer ebenfalls.

Fast unbemerkt von allen, hatten derweil zwei Gestalten versucht, mit List und Magie in das Gebetshaus einzusteigen - jedoch wurden sie dabei ertappt. Sie hielten sich für die Dauer des Kampfes in Deckung, man hörte sie zum Teil streiten - doch irgendwann ist es still.

Als dann, nach dem Fall der Kriegerin die letzten beiden Räuber die Flucht ergreifen (darunter auch eine der Betrügerinnen die Arthur erkannt hatte), wird die Schlacht als gewonnen erklärt. Der Bürgermeister ist unglaublich dankbar, doch wird die Freude von einem Krieger unterbrochen, der aus dem Gebetshaus eilt.

Er erzählt von dem Vorfall, dass versucht worden war, in das heilige Haus einzusteigen, dann Stille gewesen wäre. Jetzt aber hätte eine Stimme von unten gerufen, sie würde sich ergeben, sie wäre auf der Seite der Stadt, sie wüsste, dass sie Freunde hier habe und dass sie den Anführer der Roten Hand überwältigt hatte.

Es ist Emryss, der von der Roten Hand gefangen genommen worden war und der dann in die Gunst des Anführers gekommen war. Er hatte auf diesem Raubzug seine Loyalität beweisen sollen, doch hatte er das Rufen seines Freundes (Arthur) gehört und als er merkte, dass die Schlacht für die Rote Hand verloren war, wirkte er einen Schlafzauber auf den Elfen.

Mit diesem Wiedersehen endet dann die Session. Die beiden Krieger werden gefangen genommen und der tote Gnom untersucht.

Fortsetzung folgt ...

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