Samstag, 11. Juni 2011

Die Geschichte ENDIADRAS - Teil 1: Entstehungsgeschichte des Kaiserreiches

Auszug aus der offiziellen Enzyklopädie Endiadras:

Eine Expedition

Quelle: flickr
Die Zeitrechnung des Kaiserreiches beginnt mit der Umschiffung des wilden Waldes im Süden. Graf Kidybery, ein großer Seefahrer seiner Zeit, entdeckt die Bucht von Echee und gründet dort die erste Siedlung: Draquai. 

Warum der Graf damals auszog, bleibt ein Geheimnis. Wahrscheinlich wollte er mit seiner Vergangenheit abschließen und darum findet man darüber weder Aufzeichnungen noch irgendwelche Erinnerungen aus der Welt, aus der Kidybery einst kam.

Die Gründung

Fünfzig Jahre später ruft der Graf und Entdecker am Sterbebett seine treuesten Ritter und Gefolgsleute zu sich. Er erklärt das Kaiserreich ENDIADRA - benannt nach seiner bereits früh verstorbenen Frau - und seinen Sohn zum Kaiser. 

Dann unterteilt er Bereiche seines Landes unter seinen Vertrauten. Sein Sohn, Arash I., und seine Vasallen sollen ENDIADRA zu einem unabhängigen Reich aufbauen und alle Grenzen erobern.

Ein unabhängiges und fruchtbares Land
Vierhundert Jahre später ist dieser Traum Kidyberys in Erfüllung gegangen: Endiadra ist ein großes Reich geworden und dehnt sich weit in den Norden aus. Das Reich versteht sich als eigener Kontinent - alle Ressourcen sind vorhanden, was dazu führt, dass sich keiner mehr um die Herkunftslande Kidyberys kümmert.

Aus der ersten Siedlung, Draquai, ist die Kaiserhauptstadt geworden. Selbst über die Jahrhunderte hinweg wurde die Autorität des Kaisers stets respektiert.

Ein Platz für alle?
Schließlich ergaben sich andere Probleme! So waren der südliche und der östliche Teil hinter der Echee-Bucht von anderen Völkern bewohnt. Zu Zeiten der ersten Siedler zeigten sie sich noch kaum kriegerisch, da sie keinerlei Handel trieben. 

Doch die Nachfahren Kidyberys verstanden es als ihre Pflicht, das Reich immer weiter zu vergrößern und so tauchten immer mehr Konflikte auf. Manche Völker waren schnell anpassungswillig und integrierten sich in die menschlichen Kolonien, dadurch war es ihnen möglich, noch eine gewisse Unabhängigkeit zu bewahren. 

Andere wurden unterjocht. In viele Teile aber, besonders in Gegenden, die schwer zugänglich waren, schaffte es bis heute nie ein Mensch, seinen Fuß hinzusetzen.
Unsere Karte stammt aus dem Jahr 443 nach der Ankunft Kidyberys.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen