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| Quelle: NatashaKineva on DeviantArt |
Eine diskrete Schamanin pflegte bereits den jungen Prinzen Amrand, in den Diensten Kaiser Ardars. Man spricht wenig über die Geschichte Arauses, keiner fragt offen, warum sie viel langsamer zu altern scheint, als andere Menschen und niemand will auch nur den Gedanken hegen, sie könnte elfisches Blut haben - denn zu viele Leiden hat sie geheilt und zum Teil schon Tote auferweckt.
Auch Amrand ist seiner Ziehmutter verbunden und vertraut ihr. Er ist allerdings von hartem, diszipliniertem Wesen und würde nicht zögern, sollte bekannt werden, sie sei eine Halbelfe oder dass sie Zauberei anwendet, sie ebenfalls hinrichten zu lassen.
Arauses Mutter war die Elfe Elmdrage und zog ihre Tochter bis zum Alter von 15 Jahren in den Elfenwäldern im Westen auf. Ihr Vater war der Edelmann Aneril Ghayer, welcher dann aber nach Draquai zog. Um ihren Ursprung zu kennen, reiste die junge Arause mit 15 Jahren in die kaiserliche Hauptstadt, wo sie zwar ihren Vater nicht fand, (er war inzwischen verstorben im Krieg) aber begann, sich ihren Lebensunterhalt damit zu verdienen, Heilkräuter und Tränke zu verkaufen, deren Rezepte ihr ihre Mutter gelehrt hatte.
Doch, als sie in die Dienste der kaiserlichen Familie trat, wurde ihr bewusst, dass sie noch eine ganz andere Rolle in der Stadt, wenn nicht im ganzen Königreich, spielte; sie war die gute Seele der verstoßenen Kreaturen, welche gezwungenermaßen weiterhin in Draquai und ganz Kelenth lebten.
Als das Kaiserreich zerfiel wusste sie, dass sie im Königshaus von Kelenth bleiben musste; als Kräuterkundige, aber auch als Ansprechpartnerin für alle, die sonst niemanden hatten. Sie kennt mehr Geheimnisse, als mancher Hofgelehrte über den König und den Prinzen, aber auch mehr über das, was im Volk passiert, als jeder Tagesblatt herausgeber.
Doch, als sie in die Dienste der kaiserlichen Familie trat, wurde ihr bewusst, dass sie noch eine ganz andere Rolle in der Stadt, wenn nicht im ganzen Königreich, spielte; sie war die gute Seele der verstoßenen Kreaturen, welche gezwungenermaßen weiterhin in Draquai und ganz Kelenth lebten.
Als das Kaiserreich zerfiel wusste sie, dass sie im Königshaus von Kelenth bleiben musste; als Kräuterkundige, aber auch als Ansprechpartnerin für alle, die sonst niemanden hatten. Sie kennt mehr Geheimnisse, als mancher Hofgelehrte über den König und den Prinzen, aber auch mehr über das, was im Volk passiert, als jeder Tagesblatt herausgeber.

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