Samstag, 7. Januar 2012

Prinz Arthur, Sohn König Amrands von Kelenth

Quelle: Serein auf DeviantArt
Background:
Zu Arthurs Geburt schreiben wir das Jahr 520 auf Endiadra, seit der Landung der Menschen. Arthur ist direkter Nachkomme der Kaiserdynastie von Draquai, welche fast 500 Jahre die Herrschaft der eroberten Lande Endiadras hatte. Doch der letzte wirkliche Kaiser dieser Dynastie war Ardar, Sohn Arus des II. und Großvater Arthurs.
Zur Zeit Ardars, welcher schon im Alter von 4 Jahren gekrönt wurde, gab es in Endiadra noch ein Miteinander der Menschen und der anderen, eingeborenen Wesen. Doch als Ardar im Jahre 481 starb und sein Sohn Amrand den Thron bestieg, waren die Verhältnisse zerrüttet. Schon Ardar hatte Zeit seines Lebens kämpfen müssen, um das Kaiserreich zusammenzuhalten. Amrand schließlich, schrieb alles Übel den magischen und eingeborenen Wesen Endiadras zu - ganz besonders den Elfen und Gnomen.
Er versuchte, sie in die Berge und Wälder zurückzutreiben, doch konnte er das große, zersplitterte Reich nicht halten. Um in Sicherheit zu leben, zogen die Menschen dichter zueinander. Das Kaiserreich zerfiel in 3 Königreiche: In Cerris suchten die Menschen den Schutz der Enklave der Lotosblüte, Echee-Aquea erwies sich als unabhängig, fruchtbar und Kolonie der Wohlhabenden, und Kelenth schließlich, mit dem Kaiserpalast in Draquai, das immerhin noch größte von allen, war Zuflucht für alle anderen.
Somit war Amrand nicht länger Kaiser sondern nur noch König über ein kleines Land, welches schwer zu verteidigen war. Zuerst standen die Meister der Lotosblüte noch dem ehemaligen Kaiser zur Seite, doch als dieser sich mehr und mehr gegen die magischen Völker Endiadras wandte, zogen auch sie sich zurück.
Amrand bekämpfte alles, was nicht menschlich war und ging so weit, schließlich einen goldenen Drachen zu töten. Er baute hohe Befestigungen um sein Volk zu schützen, aber nachdem der Drache, das Symbol Draquais und ganz Endiadras, gefallen war, wagte sich kein magisches Wesen mehr offen in Kelenth zu zeigen - ob aus Angst oder Verachtung ist schwer zu sagen. Amrand bekam jedenfalls den unschönen Beinamen “Dra-quan Dy’Pen”, was in der Elfensprache soviel wie Drachenmörderer bedeutet.
Doch eine Prophezeiung ging um, als im Jahre 520 Arthur die Welt erblickte. Niemand sprach darüber und Arthur selbst wundert sich nur manchmal über die seltsamen Blicke. Denn der Sohn des Drachentöters soll einmal nicht nur die glorreiche Dynastie der Kaiser von Draquai wiederauferstehen lassen, sondern auch die Gabe besitzen, Endiadras Völker und Wesen, dauerhaft miteinander zu versöhnen. Doch braucht er dazu den Beistand eines Botschafters der anderen Völker. Es geht der Name Perelm um, der Stein der Elfen.
Schon in jungen Jahren erwies sich der Königssohn als edelmütig, klug und geschickt im Umgang mit der Waffe - ganz anders als sein Vater, der selten selbst in die Schlacht gezogen war.

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