| CABBE | FUJISA | TOKIJIN |
| Zwerg | Elf | Halbling |
| Kämpfer | Waldläuferin | Räuber |
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Das Training
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| Quelle: Flickr |
Beim Training schlugen sich alle sehr wacker. Die Krieger Cabbe und Coilla lieferten sich ein Schießduell (wäre warscheinlich in echt nicht sooo spannend gewesen), bei welchem die energische Coilla mit einem guten Würfelwurf gewann. Zwerg Amcaret kam ziemlich ins Schwitzen, als er dem frechen Halbling Tokijin mehrere Runden über den Kampfplatz hinterherrannte. Schließlich war es ihm zu dumm und auch er zog seine Armbrust. Währenddessen schaltete Fujisa mit ihrem Pfeil Alumiel schneller aus als wie diese einen Zauber vorbereiten konnte.
Wie gut, dass die heilenden Meister über alles wachten. Meister Nurmen kam zu ihnen und erklärte, dass sie als Schüler in der Enklave nun ganz besondere Ausbildungswege gehen würden (ergo Multiclassing) und in Bereichen unterrichtet würden, welche ihnen vielleicht noch nicht offensichtlich gut erscheinen würden.
Den ersten Schritt machte Coilla, die Kriegerin, und lernte vom Herr der Natur, Meister Kroran, die ersten essentiellen Weisheiten der Druiden. Amcaret und Alumiel beschlossen, dass sie zuerst ihren Ausbildungswegen folgen wollten, um später mit ihren Entscheidungen die Gruppe zu vervollständigen.
Zur Mittagsstunde
Keinerlei Beachtung fanden durch den ganzen Trubel Cabbe, Tokijin und Fujisa, obwohl Letztere ihren Kampf sogar gewonnen hatte. Meister Nurmen meinte, es fehlte ihnen noch an etwas, bevor sie ihre weitere Ausbildung antreten konnten. Aber was?
Die Antwort kam, als am Tag darauf zur Mittagsruhezeit zwei Mönche die drei aus deren Schlafkammern holte. Meister Nurmen wollte sie sehen.
"Ich habe einen kleinen Dienst für euch", sagte er. "wo ihr euch erneut beweisen könnt." Interessiert schauten ihn die Helden an. "Ich brauche einen Ionen Stein (engl. Ioun stone) für meine Recherchen zu einem bestimmten Thema ..." Er erklärte, dass unterhalb der Enklave eine Grotte läge, in der vulkanische Flüssigkeiten aufstiegen. Dort würden die Ionensteine in magischen Substanzen aufbewahrt und er gab ihnen eine Beschreibung, wie ein solcher Stein aus dem Gefäß gewonnen werden konnte. "Jedoch werdet ihr dne Wächtern Omril und Osril begegnen, die ihr Leben aufs Spiel setzen werden um die Gefäße zu beschützen. Ihr dürft sie auf keinen Fall töten, denn sonst würde niemand mehr die heilige Grotte bewachen."
Mehr Informationen zu den Wächtern gab er nicht, sondern lächelte nur vielsagend. Als die Helden jedoch nach eine Karte oder Wegbeschreibung fragten, schickte er sie los. "Ein Loch hinter der Enklave werdet ihr ja wohl noch finden!"
Aufgrund dieses Satzes wurde die Grotte in "Klo des Klosters" umbenannt und mit viel Heiterkeit machten die drei Helden sich an ihre Aufgabe.
Hinab
Räuber Tokijin allen voran, die Bogenschützin hinterher, kletterten sie den Hügel auf der Ostseite hinunter und fanden den Eingang zur Grotte. Alle bemühten sich, keine Geräusche zu machen (was nur in Ansätzen gelang). Alle erwiesen sich als vorsichtige und vernünftige Abenteurer und Tokijin ging keine Risiken ein, sondern überprüfte, geschickt versteckt, den Boden auf Fallen.
Sie fanden sich in einer riesigen, natürlichen? Grotte wieder. 10 Fuß unter ihnen brodelte kochendes, vulkanisiertes Wasser, denn sie standen auf einem kleinen Felsvorsprung. Inmitten der Grotte erhob sich ein riesiger Stalagmit aus dem Wasser, der sich fast bis zur Decke erhob und zu dieser Insel führte eine Brücke, die genau vor dem Standpunkt der Helden begann. Auf der Insel befanden sich mehrere, wie von Natur beschaffene Gefäße, welche nach oben magisch orange-rot leuchteten. Das mussten die Behälter der Ionensteine sein! Im hinteren Teil der Grotte, hinter der Insel, leuchtete es ebenfalls nur heller und keiner konnte erkennen, was es genau war. Jedenfalls war auch von den Wächtern keine Spur.
Die drei Abenteurer beschlossen zwei Strategien gleichzeitig zu folgen. Tokijin würde vorangehen und dem Schmalen Pfad am Rand der Grotte entlangbalancieren um in den hinteren Teil der Grotte zu gelangen, während Fujisa und Cabbe über die Brücke auf die Insel gehen würden und nachsehen, ob sie aus einem der Gefäße einen Ionenstein gewinnen könnten.
Mit viel Geschick schlich Tokijin vorsichtig los und bewegte sich wie ein Schatten an der Wand entlang, während Cabbe und Fujisa sich nicht ganz so elegant anstellten: ihre Schritte hallten auf den Bohlen der Brücke wieder.
Gerade hatten Sie das erste Gefäß erreicht, da traten 2 Gestalten hinter den Felsen auf der Insel hervor. Es handelte sich um zwei weibliche Dunkelelfen (Drow) mit schlohweissen Haaren und aschgrauer Haut. Sie hielten jeweils ihre Armbrust schussbereit.
"Na wen haben wir denn da, Omril?", sagte die eine mit einem Grinsen.
"Eindinglinge, Osril", antwortete die Zweite. "Frischfleisch!"
"Hm", sagte Osril. "Was meinst du, Schwesterherz; wollen wir sie abschießen oder uns die Freude eines Kampfes gönnen?"
Als Zeichen senkte Omril ihre Armbrudst und zog ihren blanken Rapier aus dem Gürtel. Beide stürmten auf Cabbe und Fujisa zu, die zwar beteuerten, dass sie von Meister Nurmen kämen, jedoch damit keinen Eindruck auf die Elfen machten.
Fujisa war dabei, mit den beschwörenden Formeln einen Stein aus dem Gefäß zu bekommen, also musste Cabbe handeln. Drohend schwang er zuerst die Kette, dann warf er sie auf die heraneilende Osril, schlang sie ihr um die Beine und riss die Elfe zu Boden. Wie erstarrt, hielt Omril einen Moment inne. Dann versuchte sie an dem Kettenschwinger vorbei zu kommen und die Waldläuferin davon abzuhalten, den Stein zu "steheln". Geschickt wich die Elfe einem Angriff Cabbes aus und stach der wehrlosen Fujisa in die Seite.
Diese schnappte sich den Stein, der endlich im Licht erschien, und sprang zurück. Cabbes Aufmerksamkeit richtete sich nun auf Omril und holte zum Schlag aus, als die am Boden liegende Osril versuchte, ihn abzulenken, indem sie aufzustehen versuchte. Reflexartig schwang Cabbe seine Kette und traf die fragile Elfe in den Rücken. Sofort viel diese zu Boden.
"Nein!", schrie Omril. "Ihr habt sie umgebracht!" und stürzte sich auf den Körper ihrer Schwester.
Tokijin, der die ganze Aufregung genutzt hatte um weiterzuklettern, erkannte nun, dass die Vorteile bei ihnen lagen und beeilte sich, zu den anderen zu kommen. "Fujisa!", rief er. "Nutze deine Heilkräfte!"
Fujisa beugte sich über den schwach atmenden Körper Osrils. "Ich versuche es!" Heilende Energie sprang aus ihren Händen und der Zustand der halbtoten stabilisierte sich. Omril weinte, dankte aber den Helden. Sie sollen sie jetzt zu Meister Nurmen bringen.
Das Urteil des Meisters
Natürlich erzählte Omril haarklein den Meistern, was geschehen war. Die Helden zitterten davor, ob sie nun versagt hätten, da sie die Elfe ja fast umgebracht hatten. Doch nachdem dieser die beiden Schwestern liebevoll hatte umsorgen lassen, zeigte er sich unerwartet freundlich.
"Niemand weiß besser als ich, dass die beiden Elfen bis zu so einem Halbtod gekämpft haben, denn das ist der Grund, weshalb wir sie auswählten, die Wachen der Grotte zu sein. Doch ihr seit gekommen: sogar mit dem Stein der Weisheit! Lasst mich über eine Belohnung nachdenken."
Er machte seltsame Handbewegungen und plötzlich erschien in einem Lichtblitz in seinen Händen eine schwere, wunderbar gearbeitete, große Axt, die leicht leutchtete. "Ich möchte euch Helden dies zufällig ausgewählte Kleinod aus unserer Schatzkammer überreichen. Nutzt es weise in eurer Gruppe und so, dass es euch den meisten Vorteil bringt. Bald werdet ihr nämlich richtigen Aufgaben begegnen!"
Fortsetzung folgt ...


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